Von Ateliergedanken: mein Mini – Podcast

Manchmal entstehen die besten Ideen nicht am Schreibtisch, sondern irgendwo zwischen Stoffresten, Wollfäden und einem dritten Kaffee, der eigentlich der zweite sein sollte.

Genau so ist mein neuer Mini-Podcast “Ateliergedanken” entstanden. Kein großes Projekt, keine perfekt geplante Struktur. Eher ein spontaner Gedanke, der sich so lange gemeldet hat, bis ich ihn einfach ausprobiert habe.

Podcast Ateliergedanken. RosaMinze

Ich mag ja Herausforderungen. Wahrscheinlich mehr, als ich sollte. Und genau deshalb hat mich dieser Gedanke so gereizt: ein Format, das nicht perfekt sein muss, das keine großen Produktionsabläufe verlangt und das vor allem eins erlaubt – Sachen laut zu denken.
Ein kleines Ventil für all die Themen, die im Atelier zwischen meinen Händen und meinem Kopf herumschwirren, aber nie so richtig einen eigenen Platz finden.

Ateliergedanken: Notizen aus der Schublade

Die Idee war eigentlich ganz einfach: Ich schreibe seit Jahren kleine Gedanken auf – Beobachtungen aus meinem Atelier, Erkenntnisse vom Puppenmachen, kleine kreative Funken, manchmal auch die seltsamen, charmanten oder überraschenden Dinge, die zwischen Fadenenden, Kaffeetassen und Kursvorbereitungen passieren.
Diese Notizen stapeln sich auf Zetteln, in Apps, in Randspalten meiner Anleitungen. Sie gehören zu meiner Arbeit genauso dazu wie Stoff, Wolle und Nadeln.

Und irgendwann dachte ich: Warum eigentlich nicht vorlesen, was sonst nur in Schubladen landet?

Ein kleines Experiment – ohne Perfektion

Mein Podcast „Ateliergedanken“ soll all die kreativen Mini-Momente sammeln, die sonst im Alltag untergehen würden: Überlegungen, kleine Einsichten beim Nähen eines Kopfes, Gedanken über Materialien, leise Ideen, die beim Stopfen einer Puppe auftauchen, oder die schönen, unscheinbaren Dinge, die in Kursen passieren. Dinge, die zu kurz sind für einen Blogpost, aber zu schade, um sie zu vergessen.
Es ist zu einer Art gedanklichem Ventil geworden. Ein kleines Babyprojekt. Ein Experiment. Es darf stolpern, es darf wachsen, es darf sich entwickeln. Ich weiß nicht, wohin es führt – und genau das macht vielleicht den Charme aus.

Wenn du also neugierig bist, wie es klingt, wenn meine Ateliernotizen einmal nicht nur auf Papier existieren, sondern eine Stimme bekommen, dann hör gern hinein in meine „Ateliergedanken“.

Der Podcast ist keine große Aktion. Entstanden ohne Erwartung. Einfach ausprobieren. Schauen, was passiert. So wie man eine neue Puppe beginnt: Man wickelt den Kopf, ohne zu wissen, wie das Gesicht am Ende genau aussehen wird. Man vertraut dem Prozess.
Er klingt eher wie ein Selbstgespräch während man  im Atelier gerade die Schere sucht, die – natürlich – direkt vor einem liegt oder man kurz eine Pause machen muss, bevor man das zweite Auge aufstickt und bei einem Tee innehält und die Gedanken schweifen lässt .

Die erste Folge ist jetzt online

Hör hier direkt in den Podcast “Ateliergedanken” rein:

Falls du also Lust hast, mich ein wenig mehr zwischen den Zeilen kennenzulernen, dann findest du die erste Folge jetzt online. Sie ist kurz, sie ist einfach, …und sie ist ein kleiner Anfang.