Bestimmte (Lebens-) Phasen sind immer auch von bestimmter Musik geprägt.
Ebenso wichtig wie die Klänge, sind für mich aber auch die Zeilen – Sie können in Kombination mit der Musik entweder tief im Herzen berühren, aufmuntern, anregen, gar verstören, motivieren Weiterlesen

Puppen zu machen ist mein Happyplace.
Manchmal jedoch ist es ein ganz schöner Spagat, Selbstständigkeit und Mutter sein zu vereinen.
Auch wenn man gut organisiert ist, alles geplant und strukturiert hat…. so ist doch eins sicher, dass nämlich mit Kindern nichts sicher planbar ist.

So hat mir die gebrochene Hand des Fünfjährigen, gefolgt von Magen-Darm beim Kleinen (und dann natürlich auch gleich noch mal beim großen Kind), einen Strich durch die letzten Arbeitswochen gemacht. Statt im Atelier zu arbeiten, versank ich also in Wäschebergen und saß im Krankenhaus und in Wartezimmern, während sich die Puppen und Arbeit auf dem Ateliertisch stapelten…

Auch mit meinen Blogeinträgen hinke ich ganz schön hinterher – etwa 72 Entwürfe warten noch darauf hier gepostet zu werden. Puh.
So ganz in den Flow komme ich damit wohl aber auch erst, wenn der Kleinste ab Herbst in den Kindergarten gehen wird.

Immerhin gibt es von mir tortzallem einigermaßen regelmäßig Bilder aus dem Puppenatelier auf meiner Instagram Seite. So behalte auch ich selbst ein wenig den Überblick über die, trotz dem alltäglich regierenden Alltags-Wahnsinn, geschaffte Arbeit…

Puppen Wangenrot

Puppen RosaMinze Stempel

 

Illustration

Natürlich nutze ich außerdem auch jede freie Minuten, neben den Puppen und der Familie, zum Zeichnen.

Puppen Illustration

Ich arbeite an Illustrationen und so einigen Projekten… Aber die sind noch geheim. ;)

 

Wangenrot Kit

Und ich arbeite an vielen Details rund um die Puppen: So reist z.B. jede RosaMinze Puppe mit einem Wangenrot Kit in ihr neues zu Hause, damit ihre Puppeneltern das schöne Wangenrot jederzeit selbst auffrischen können. Dem liegt natürlich auch eine kleine Anleitung dazu bei.

Puppen Wangenrot

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KuKalKa“ heisst jetzt „RosaMinze„!

RosaMinze

New Name, same Game

Nach nunmehr bald fünf Jahren mit „KuKalKa“ war es für mich Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen…

Als ich mich damals mit der Puppenmacherei selbstständig machte und mein Label gründete, wollte ich dafür einen Namen mit einem Bezug zu den Puppen, mir selbst und gleichzeitig einer Bedeutung für mich wählen.

Schnell war klar, dass es gar nicht so einfach war, den richtigen Namen zu finden. Vieles, was nahe lag, gefiel mit nicht oder war einfach nicht „meins“. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so schwer fällt, eine vermeintlich einfach Entscheidung zu treffen und einen passenden Labelnamen zu finden. Aber es war tatsächlich schwieriger, als zunächst gedacht.
Schließlich kam ich auf den Gedanken: „Kukalka“ heisst „Püppchen“ auf Russisch ….und meine Puppenmacherei verbunden mit meinen russischen Wurzeln legten doch nahe, dass ich einfach diesen Labelnamen wählen könnte.

Allerdings merkte ich dann über die Jahre immer wieder, dass der Name grade hierzulande nicht so gut funktioniert und auf vielen Ebenen schwierig war:
Man konnte sich Kukalka einfach nicht leicht merken. Oft wurden die Buchstaben verwechselt und verdreht, so dass Leute später meine Internetseite nicht finden konnten, weil sie sich den Namen nicht richtig gemerkt hatten. Die Assoziationen zu anderen, ähnlich klingenden Begriffen, waren beim ersten Hören zudem meist eher negativ.
Auch die deutsche Aussprache, hat mir eigentlich nicht richtig gefallen. Spricht man „Kukalka“ im Russischen nämlich eher weich und kurz, mit der Betonung auf der ersten Silbe, so klingt es im Vergleich dazu auf Deutsch ausgesprochen leider hart und abgehackt, zumindest für meine Ohren.

„Kukalka“, russ. Aussprache:

Ich war also nach all den Jahren nicht mehr ganz glücklich mit dem einst von mir gewählten Namen.
Bald war mir zudem klar, ich hatte mich weiterentwickelt: Mit der Puppenmacherei, meinem Selbstverständnis mit und von dem was ich täglich mache sowie auch persönlich.
Kukalka fühlte sich inzwischen an, wie ein etwas zu klein gewordener Schuh.

Weiterentwicklung

Der Wunsch nach Veränderung wurde größer und war letztlich die Konsequenz, die ich ziehen musste.

Veränderungen sind oft unangenehm, gewiß, aber nicht minder wichtig wie die Puppe für die Raupe, will sie ein wunderschöner Schmetterling werden. – S. Hopfensperger

Meine Weiterentwicklung sollte auch langfristig in meinem Label(namen) zum Ausdruck kommen.
Ich wünschte mir etwas frisches – schlicht und doch verspielt aber gleichzeitig professionell sollte es sein. Zudem wollte ich gerne für mein Label neben einem neuen Namen, auch ein insgesamt einheitliches Auftreten – einen roten Faden, welcher sich erkennbar durchziehen und entsprechend mein Werk und Ansinnen nach außen transportieren sollte…

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Nun hat die Adventszeit begonnen.
Auch für uns PuppenmacherInnnen, ist das wohl die geschäftigste Zeit des Jahres.
Und auch ich habe (zum Glück) ein gut gefülltes Auftragsbuch. Zudem war ich dieses Jahr auch noch zum ersten Mal mit einem kleinen Stand und einige Puppen auf dem ein oder anderen Basar.

So arbeitserfüllt und damit leider auch oft stressig, diese eigentlich doch ruhige und besinnliche Zeit für die meisten von uns ist, so wichtig ist es, sich kurze Auszeiten zu nehmen – Kurz durchatmen und sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen.

Das versuche ich immer wieder bewusst in meinen Alltag einzubauen: Ich geniesse dann die Zeit mit dem Strickzeug und einem warmen Kakao auf der Couch oder beim Plätzchen backen mit den Kindern. Und was würde auch sonst so gut in die Adventszeit passen wie Backen?!
Auch wenn ich nämlich  Kochen hasse sehr ungerne koche, so backe ich dafür doch leidenschaftlich gern. Und auch in der Vorweihnachtszeit ist dies daher eine meiner Lieblingsfreizeitbeschäftigungen. (Und dann am besten noch mit stimmungsvoller Weihnachtsmusik im Hintergrund.)
Mit der Zeit habe ich einen kleinen Fundus an erprobten und für lecker befundenen Backrezepten in meinem großen Ordner angeheftet.

Ein ganz besonderes Rezept, dass mir sehr am Herzen liegt, ist das Minz-Keks Rezept meiner Oma.
Diese Kekse hat sie nämlich eigentlich immer gebacken, so dass sie meine Kindheit durchgehend begleitet haben.
Eine der schönsten Erinnerungen aus dieser Zeit ist daher auch,

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