Auch diesen Monat ruft Marisa von maschenfein.de wieder dazu auf, herzuzeigen, was man diesen Monat gerade so „auf den Nadeln“ hat.
…Aber gerne doch:

 

Inspiriert von Caro´s Blogartikel zu ihrem hooded sweater, habe ich mich endlich mal an eine ähnliche Strickjacke mit Kapuze für meinen Zweijährigen gemacht.
Eine Jacke in der Art stricke ich – natürlich in viel kleiner – ja schon mal für Eine meiner Puppen.
Das Strickmuster hier ist auch kraus rechts und eben mit Kapuze, aber den Rest habe ich neu errechnet. Ich bin also gespannt ob es nachher auch passt. ;)
Ich habe mich für „Drops Nepal“ (65% Wolle und 35% Alpaca) Wolle in der Farbe „0100 natur“ entschieden. Die Wolle dafür kann aber ruhig auch etwas griffiger und rustikaler sein.

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Diesen sonnengelben Shawl für Puppen habe ich letzten Monat ebenfalls gestrickt.

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Neue Strickmuster für Puppenkleider standen also bei mir diesen Monat auf dem Plan.
Passend zur wärmeren Jahreszeit, bekommen die Puppen nämlich nun „leichtere Strickmode“ verpasst.
Auch wird es unter anderem bald die Strickanleitung für dieses süße „Latzhängerchen“ mit Knöpfen hier geben.

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Wenn ich viele UFOs im Strickkorb liegen habe, die scheinbar noch ewig bis zur Fertigstellung brauchen werden, ist mir auch schon mal nach einem kurzen überschaubaren Projekt, welches ich schnell nebenher fertigstellen kann. So ein kleines Erfolgserlebnis, auch mal wieder was fertiges in Händen halten zu können erhöht die Strickmotivation für die im Korb wartenden größeren Strickprojekte wieder ungemein…
Dieses nette kleine zwischendurch-Strickprojekt letzten Monat ist z.B. während einer längeren Autofahrt entstanden:
Ein Twist-Stirnband:

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Hier gestrickt mit der Wolle von „DROPS ♥ You #4, rot„.

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Die Anleitung dazu stammt von Susanne und man findet sie bei woolspire.com hier.
Eine Videoanleitung zum Nachstricken gibt es hier oder auch hier.

 

Und natürlich gingen die Püppchen diesen Monat auch nicht leer aus.
So allerhand an Puppenkleidung wie Mützchen, Schals, Jäckchen und Schuhe/Stiefel habe ich letzten Monat noch „nebenher“ gestrickt und gehäkelt:

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PS:
Hier gibt es für alle Strickfreunde einen guten Mini-Lehrgang als PDF [von Martina Hees bei tichiro.net], nämlich beispielsweise dazu, wie man Anleitungen anpasst, um mit andere Wolle zu stricken etc… Also quasi ein Lese-Muß!

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„Wenn einer eine Reise tut,…“
Bei meiner letzen Reise nach München, habe ich die Gelegenheit genutzt und endlich einmal das Spielzeugmuseum in München besucht.
Es liegt sehr zentral, direkt am Marienplatz, im Alten Rathausturm und der Eintritt kostet für Erwachsene derzeit 4€.
Einen Besuch ist dieses kleine aber feine Museum allemal wert. Hier erfährt man so einiges zur Geschichte des Spielzeugs im Allgemeinen und im Speziellen. Der kleine Turm mit seinen vier Ausstellungsräumen beherbergt nicht nur allerlei Puppen vergangener Jahrhunderte, sondern auch allerhand andere Exponate wie Aufzieh- und Blechspielzeug oder Teddybären sind hier zu bewundern. Sehr informativ sind auch die Ausstellungstäfelchen, die dem Besucher viel Wissenswertes zum Thema Spielzeug vermitteln…:

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„Die ursprünglichen Spielzeuge der Kinder sind Geschenke der Natur: bunte Steinchen, leuchtende Beeren, schön geformte Blätter, Blumen und Früchte, seltsam gebildete Zweige, Rinden und Wurzeln, alles, was der Phantasie Anlass gibt zu schöpferischen Deutungen und Veränderungen. So war es seit den Zeiten der Bauern und Hirten.
[…]nur Erwachsene, die eine lebendige Erinnerung an die eigene Kindheit bewahrt haben, können ahnen, welche Seligkeiten diese schlichten Dinge in eines Kindes Herzen zu wecken vermögen.“

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„Puppen gehören zum ältesten Kinderspielzeug.
Im alten Ägypten besassen die Mädchen ebenso Puppen wie in Griechenland und Rom. Hier wie dort versetzten sie sich in die Rolle der Mütter, sahen in den Puppen ihr Kind, den Vater, die Mutter, die Geschwister und vor allem sich selbst. Daran hat sich bis heute nichts geändert.“

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„Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wuchs in Deutschland die Puppenindustrie zu einem immer lukrativeren Unternehmenszweig aus. Es prosperierten Dutzende Firmen, aber nicht alle setzten sich qualitätsmäßig auf dem internationalen Markt durch. […]
Die bedeutende deutsche Firm J.D. Kestner fertigte seit 1820 Holzgliederpuppen mit Holz- und Pappmachéköpfchen[…] Kestner avancierte zur führenden Gestalt der Waltershausener Unternehmer und wurde Schöpfer origineller Ideen und klassischer Serien. Mit Kestners Zahlenschlüssel begann die offizielle Größenbestimmung bei Puppenköpfchen.“

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„Am Ende des 19. Jh. erreichte der Puppenverkauf Rekordhöhen, die ‚Püppchen‘ verkauften sich sozusagen von selbst, ohne dass man an ihnen etwas zu verändern brauchte oder sie dem Publikumsgeschmack anpassen musste. Bald jedoch standen die ersten Kritiker vor der Tür, mit der Forderung, den Ausdruck der ’schönen aber geistlosen‘ Gesichter zu verändern. Freilich finden wir die damaligen zarten Gesichter der Puppen noch heute hinreissen. Unsere avantgardistischen Großeltern hingegen empfanden sie nun mal als ausdruckslos und wünschten sich, wie die Kritiker dieser ‚leeren‘ Puppenschönheiten, mehr Charakter in den Gesichtern.“

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„Trotz aller Debatten wäre der Aufstand der Avantgarde an der Puppenbranche spurlos vorübergegangen, hätte nicht die Firma Kämmer & Reinhardt die Idee von der neuen realistischen Puppe aufgegriffen, modellierte ein neues Gesicht und führte damit die berühmt gewordenen ‚verträumten Kinder‘ ein, die wegen ihres charakteristischen versonnen und etwas traurigen Gesichtsausdrücke Namen wie ‚Mein Liebling‘, ‚Mein Dickerchen‘ oder ‚Mein rosiges Mädelchen‘ erhielten.“

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„Zu den ausdrucksvollen Charakterpuppen gehören die ‚Stoffkinder‘ der Künstlerin Käthe Kruse, hergestellt nach Kinderpporträts der Renaissance. Hilfe leistete ihr Ehemann, der Bildhauer Max Kruse, der auch nach echten Kinderbildern arbeitete.
Ihre ältesten Puppen wirken durch die hübschen charaktervollen Kindergesichter, geprägt von melancholischer Traurigkeit.“

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„Mit der Zeit wichen die Charakterköpfe wieder den ‚Idealköpfen‘, die allerdings in ihrer neuen Form lebendiger und kindlicher gestaltet waren als die Puppenschönheiten vor der Reform – heribei vor allem bei den Steh- und Sitzbabys.
Nichtsdestotrotz verlangte der Großteil der Kunden jedoch erneut Puppen mit ‚lieblichen Gesichtsausdrücken‘.“

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Wer sich also in München oder Umgebung befindet, sollte unbedingt auch einmal dem Spielzeug Museum dort einen Besuch abstatten und die schönen Exponate in natura bewundern…

 

Fotos ©rosaminze.de entstanden im Spielzeug Museum München /
Textzitate des Artikels © Spielzeug Museum München.

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needle felted doll head

In letzter Zeit habe ich mich wieder einmal näher mit Puppenmachtechniken auseinandergesetzt. An neuen Schnittmustern getüftelt und mich schließlich auch mal wieder mit dem Filzen beschäftigt.
Ich filze nun auch schon lange und immer wieder alles Möglichen, allein schon für unseren Jahreszeitentisch oder zuletzt auch einen Türkranz. Ich liebe einfach diese wunderbare weiche Wolle, die Farben, herauszuarbeitenden Formen und all die darin versteckten Möglichkeiten…
Gerade bei Puppenköpfen kann man durch Ausarbeitung des Gesichts mit der Filztechnik ja ganz spannende Ergebnisse erzielen. So habe ich also in letzter Zeit auch einmal mehr noch mit dem Filzen von Puppenköpfen herumexperimentiert…

filzen puppenkopf

…und obwohl ich zunächst dabei eine ganz andere Puppe im Sinn hatte, haben die Puppen wieder einmal ihren Eigensinn bewiesen. Braunes Haar mochte Madame nämlich nicht. Rot musste es sein… Ähja, vielen Dank.  ;)

puppenkopf filzen

puppenkopf filzen

puppenkopf filzen

puppenkopf filzen

Anleitungen zum Filzen generell aber auch zu den verschiedensten Projekten kann man übrigens zahlreich bei You Tube finden. So wie dieses, jenes oder das.

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puppen zeichnung

Die erste Ahnung von Frühling liegt in der Luft und das weckt überall wieder lange schlummernde Lebensgeister und Motivation.
Auch ich, weiss gar nicht an welcher „Baustelle“ zu erst beginnen. Da hilft es manchmal, mir einen Moment Ruhe zu nehmen, um mich zu fokussieren. Und meistskiz1b verwende ich dazu Papier und Stift, einfach um das Wichtigste kurz festzuhalten, Prioritäten zu vermerken… und ja, während man da so überlegt, verselbständigt sich der Stift dann plötzlich….
Tatsächlich fing meine „kreative Karriere“ mit meiner Liebe zum Zeichnen an.
Ich habe schon immer gerne gekritzelt und gemalt. Früher habe ich viel gezeichnet, illustriert und experimentiert, mit Öl gemalt, usw.  Eine Zeitlang wollte ich sogar professionell in den Bereich, habe dann aber nicht ernsthaft an ein Talent dafür geglaubt und statt dessen nach dem Abitur Kunstgeschichte studiert (um meiner großen Liebe, der Malerei, wenigstens so nahe zu sein). Wie das Leben aber so spielt, bin ich beruflich ja schließlich doch ganz woanders gelandet. Zum Glück.
Nichtsdestotrotz bleibt das Zeichnen meine heimliche, leider aber oft auch stiefmütterlich behandelte, Liebe. Meist ist der Alltag da und es gibt so viel anderes zu tun, als mit Stift und Papier zu träumen. Nur manchmal, ja da packt es mich doch ….und ich muss einfach wieder den Zeichenstift schwingen.
Tatsächlich zeichne ich mittlerweile ja oft nur, um schnell ein paar Ideen – vor allem für meine Puppen – festzuhalten. Bin ich doch ein sehr visueller Mensch, arbeite ich gerne mit Listen, die dann mit kleinen Piktogrammen gefüllt werden oder gar in ganze Mind Maps ausarten.
So habe ich auch die Liebe zu Illustration weiter in mir getragen, oft indem ich andere großartige Künstler, aus der Ferne bewunderte.
Meine Zeichnerei reicht für den Hausgebrauch, eben um meine Ideen zu Papier zu bringen oder auch das Gedankenchaos zu ordnen.
Ich weiss heute nur, dass ich einfach gerne zeichne.
Und ob es anderen gefällt? Hmm… Ist ja eigentlich gar nicht so wichtig, vor allem so lange ich damit den kleinen Sohn mit schnell gekrizelten grünen Elefanten und fliegenden Autos bei Laune halten kann…

herz1

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Nicht nur die Stricknadeln haben hier in den letzten Monaten geglüht, auch die Nähmaschine hat fleißig geschnurrt.
So sind endlich mal einige lange auf der „To-Sew“-Liste stehende Projekte fertig geworden…:

Endlich habe ich auch dem Sohn mal eine Latzhose genäht.
Diese ist aus rostfarbenem Nikisamt und mit buntem Pilz&Vogel-Baumwollstoff innen:

latzhose mit kam snaps

Latzhose

Latzhose

Anleitung und Schnittmuster dazu sind von MaThila (Ebook gibts online bei Dawanda).
Allerdings habe ich den Schnitt hier und da ein wenig abgewandelt.

 

Zudem habe ich endlich ein Laufrad-Lenkertäschchen genäht.
Der Sohn hat zwar immer noch kein eigenes Laufrad, dafür hab ich dann einfach erstmal eins zum Verschenken genäht.
Eine gute kostenlose Anleitung hierfür gibt es online hier bei zierstoff.

Laufrad-Lenkertäschchen

 

Diese Wendemütze ist vor Weihnachten schon als Geschenk entstanden:

Wendemütze

Wendemütze wolken
Das ist eine leichte Jerseymütze mit Wolkenmuster auf der einen und einem Lillestoffmuster auf der anderen Seite sowie geringelt Rippenbündchen – eine gute Übergangmütze für die nun hoffentlich endlich wieder wärmer werdenen Tage.
Die Nähanleitung zur Wendemütze gibt es hier bei „klimperklein“.

 

Schalsocke
Und passenderweise konnte ich noch eine Schalsocke ebenfalls zum Verschenken nähen:
Schalsocke waldorfpuppe
Auch zur Schalsocke findet man die Anleitung online hier bei schnabelina.
(Den darin vorgegebenen Klettverschluss habe ich hier einfach gegen  Kam Snaps ausgetauscht.)

 

->Beitrag verlinkt
beim creadienstag
& bei kiddikram
& made4boys

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Die Tage werden milder und da wird es Zeit die warmen Jacken wieder weit hinten im Schrank zu verstauen und etwas luftigeres hervorzuholen.
Auch die Puppen möchten die ersten Sonnenstrahlen genießen, aber trotzdem nicht frieren, falls sich doch einmal eine Wolke vor die Sonne verirrt. Also musste schnell ein Übergangsmäntelchen her. Luftig und doch windfest sollte es sein und schick natürlich auch.
Das hieß es für mich: ab an die Nähmaschine und schnell etwas passendes zaubern.
So ist dieser Wendemantel in blaugrau (bzw. mit dunkelblauem Pilzmuster)  mit Kapuze und dunkelblauem Satinband entstanden.
Und natürlich ließ Osin es sich nicht nehmen, das neue Mäntelchen gleich einmal spazieren zu tragen…

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titel

In meiner „Werkstatt“, sieht es am Ende eines langen Arbeitstages gerne mal wüst aus. Da liegen Schnittmuster links, Stoffe  rechts und dazwischen Häkelnadeln, Garnreste und Stecknadeln verteilt. Gut, dass ich meinen Tag immer mit einer Aufräumrunde beende. Sonst würde ich binnen kürzester Zeit sicher nichts mehr wiederfinden und bräuchte für alles noch länger. Da aber Zeit knapp und wertvoll ist, wäre dies fatal.
Da lobe ich mir meine kleinen Werkstatthelferlein, die mir das Aufräumleben erleichtern. Eins meiner neuesten und schon liebsten Helferchen ist z.B. mein Nadel-Twister. (edit: Scratch that- Just wo ich Pryms Nadeltwister hier gelobt habe, ist meiner kaputt gegangen – der kleine Magnet auf dem Grund hat sich gelöst und somit alle meine kleinen Nadeln „gefressen“! :/)
Aaaber meine große Liebe gilt nach wie vor dem guten alten Nadelkissen. Davon kann manich nie genug haben. Es ist praktisch, immer eins zur Hand zu haben.
Sie sind schnell selbst genäht z.B. aus Stoffresten und damit auch nette kleine Geschenke für andere nähaffine Menschen. Zudem  können sie nach Herzenslust verziert werden und sind damit nicht nur nützlich, sondern machen sich auch hübsch am Arbeitsplatz.
Eins meiner liebsten Nadelkissen-Modelle und deren Herstellung möchte ich heute mit Euch teilen..

DIY: „Nadelkissen Tutorial“

Man nehme & tue:

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  • [1.] Zwei Stoffe
    (das können auch zwei gleicher oder eben zwei verschiedene Muster oder gar Stoffarten sein.
    Sehr schön ist z.B. auch eine Seite aus Samt zu machen.)
  • ein Gefäß mit rundem Boden (eine Vase, ein Glas, etc.)
    mit gewünschtem Durchmesser (nicht zu klein, immerhin muss noch der Knopf in der Mitte Platz finden)

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[1.]

 

  • [2.] Zeichne auf die jeweils linke Stoffseite einen Kreis, indem Du den Rand deines Gefäßes mit einem Trickmarker oder Schneiderkreide nachfährst

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[2.]

 

  • [3.] Schneide die beiden so entstandenen Kreise zzgl. 1 cm Nahtzugabe aus
  • Dann beide Stoffkreise rechts auf rechts zusammenlegen und mit Stecknadeln feststecken
    (Achtung: Plane an einer Stelle schon mal eine Wendeöffnung von ca. 5 cm ein!)

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[3.]

 

  • [4.] Jetzt die beiden festgesteckten Stoffe am Rand entlang mit einem Gradstich absteppen
    und dabei die Wendeöffnung frei lassen (Nicht vergessen dabei Nahtbeginn und -ende mit einem Rückwärtstich zu verriegeln!)

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[4.]

 

  • [5.] Nun noch mit kleinen Schnitten im Kreis ganz vorsichtig rundum bis zur Naht einschneiden, damit gleich beim Wenden der Rand schön rund anliegt

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[5.]

 

  • [6.] Endlich kann die Nadelkissenhülle durch die kleine Wendeöffnung auf rechts gewendet werden
    (Auch hier ist ein Stiftstil oder chin. Essstäbchen hilfreich!)

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[6.]

 

  • [7.] Stopf nun noch das Nadelkissen aus, bis es für Dich die richtige Festigkeit und Dicke hat
    (Ich als Puppenmacherin habe eh immer Stopfwolle hier, die ich dafür verwende – es geht aber auch mit der Füllung aus einem alten Kissen oder Füllwatte)

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[7.]

 

  • [8.] Achte darauf die Füllung gleichmässig zu verteilen
    (Ich mag mein Kissen eher fest und stopfe daher immer viel Wolle rein und nehme dazu schon mal eine Stift- oder Pinselstil zu Hilfe)

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[8.]

 

  • [9.] Jetzt muss nur noch die kleine Wendeöffnung im Matratzenstich geschlossen werden (Hier, hier oder auch hier gibt es eine Anleitung dazu)

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[9.]

 

  • [10.] Man nehme jetzt entweder reißfestes buntes Garn, Kordel oder auch schönes Paketband (Aber man könnte sicher auch jedes andere Band, wie festes Geschenk- oder Satinband verwenden), um das Kissen so abzubinden, dass sechs Unterteilungen entstehen.

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[10.]

 

  • [11.] Die Kordel gut verknoten.

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[11.]

 

  • [12.] Nun nur noch zwei schöne Knöpfe für das Kissen aussuchen…

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[12.]

 

  • [13.] Und einen in der Mitte jeder Seite platzieren und beide gleichzeitig annähen
    (d.h. mit einer langen Nadel das Garn von einer Seite zu anderen durch den Knopf durchziehen, um so die Mulde in der Mitte zu erhalten.
    Das Knopfgarn sollte dazu natürlich auch reißfest sein)

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[13.]

 

  • [14.] Fertig!

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[14.]

Fertig 

Verwendetes Material:

– 2 Baumwollstoffe (Stoffreste eignen sich immer gut für Nadelkissen, aber auch schöne Stücke Samt, Cord oder Filz würde gehen)
– Nähgarn passend zur Stofffarbe
Stopfwolle (oder Füllwatte)
– Kordel von smalltreasures.de
Nylbond von Coats zum Festnähen der Knöpfe
– Knöpfe (vom Trödelmarkt)
– Stecknadeln von Snaply

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So und nun würde ich mich noch freuen über eine Mail mit Foto, falls ihr auch so ein Nadelkissen selbst macht. ;)

-> Dieses DIY Tutorial ist außerdem verlinkt bei „rums„…

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